Die Stadt Chemnitz baut bis 2024 neue Schulen am südlichen Sonnenberg und an der Planitzwiese.

Insgesamt plant die Stadt rund 120 Millionen Euro in die neuen Schulstandorte zu investieren. Das ist erforderlich, da die Schülerzahlen in Grundschulen und Oberschulen signifikant steigen werden. Dies hat die neue Schulnetzplanung ergeben, die im November dem Stadtrat vorgelegt wird.

Vorgesehen sind unter anderen

  • zwei neue Grundschulen sollen im Schulbezirk Sonnenberg/Ebersdorf/Hilbersdorf neu gebaut werden. Eine am „Südlichen Sonnenberg“ im Gebiet Jakobstraße/Tschaikowskistraße und eine weitere im Bereich der Planitzwiese.
  • Die Grundschule an der Planitzwiese soll als sogenannte Campuslösung kombiniert mit einer 2-zügigen Oberschule entwickelt werden. Damit könnte – eine Zustimmung des Kultusministeriums vorausgesetzt – das Konzept „Gute Schule“ umgesetzt werden.

Bis zur Fertigstellung der Schulbauten wird die Stadt mit verschiedenen kapazitätserweiternden Maßnahmen sowie mobilen Klassenräumen die fehlenden Schulkapazitäten kompensieren. Bereits umgesetzt ist unter anderem die Maßnahme, die ehemaligen Oberschule Philippstraße herzurichten.

Baubürgermeister Michael Stötzer: „Das hohe Investitionsprogramm wird uns viel abverlangen. In den nächsten Jahren werden aber Schulbauten oberste Priorität haben und unsere zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten und finanziellen Ressourcen weitgehend binden. Dieser Aufgabe stellen wir uns gern.“

Die Schulbaupläne wurden gestern im Schulausschuss vorgestellt und sollen in die neue Schulnetzplanung einfließen.

Zudem plant die Stadt öffentliche Veranstaltungen, um Elternverbände und interessierte Bürger über die Pläne zu informieren.

Im Bereich Sonnenberg: am Donnerstag, 4.10.2018 – Terra Nova Campus, Mensa, Heinrich-Schütz-Straße 61, 09130 Chemnitz.