Kalender

Mai
23
Mi
Dialogfelder “Freilegung” + “Späti” offen @ Zietenstr. 4 / Jakobstr. 42
Mai 23 um 16:00 – 22:00
Offene Werkstatt @ FabLab Chemnitz
Mai 23 um 16:00 – 20:00
Mai
24
Do
Reparatur-Café @ Stadthalten e. V.
Mai 24 um 15:00 – 18:00
Off Europa: Open Hungary
Mai 24 um 20:00 – 21:00
Live Art / Performance Installation
WAR PAINT

Drei Frauen machen sich in einer privaten Wohnung fertig zum Ausgehen. Das Publikum ist aufgefordert, sie dabei zu beobachten; wird einer intimen Situation ausgesetzt, die sich durch die räumliche Nähe in eine beinahe reale Begegnung verwandelt. „War Paint“ erzählt von Schönheit und Stärke, aber auch von Unsicherheit und Verletzlichkeit, erforscht die Beziehung von Frauen zu ihren Körpern. Die begleitende Audioinstallation besteht aus kleinen autobiographischen Geschichten, die ehrlich und genau oftmals Unausgesprochenes und somit prekäre Teile unseres inneren Charakters enthüllen.

Die Regisseurin und Schauspielerin Veronika Szabó studierte an der Royal Central School of Speech and Drama in London, wo sich auch das Kollektiv Mummy`s Sloppy Honey formierte. Mit immersiv/partizipatorischen und ortsspezifischen Theaterarbeiten in Ungarn und im Ausland versucht sie, die Rolle der Regie für sich neu zu definieren. In letzter Zeit beschäftigen sich ihre Aufführungen insbesondere mit verschiedenen Aspekten der Geschlechter und der Rolle des weiblichen Körpers.
Autorinnen: Cassia Symes, Georgina Thomas, India Gerogina Smiths, Veronika Szabó | Performance: Viktória Makra, Cassia Symes, Veronika Szabó | Unterstützt von Royal Central School of Speech and Drama, London | Foto: Barbara Antal | Dauer etwa 25 Minuten | Soundtrack in englischer Sprache

www.szaboveronika.com

Alle Aufführungen auf der Website des Festivals http://www.bfot.de/festival27/oe2018.html

Mai
25
Fr
Off Europa: Open Hungary Tanz + Film @ KOMPLEX
Mai 25 um 20:00 – 21:00
20 Uhr:
BETWEEN THE WORLD AND ME
Valencia James
 „Nine years ago I moved to Hungary, and suddenly went from being Valencia, a passionate dancer and proud Barbadian, to a negro girl, a walking chocolate bar, a black Jezebel.“
Valencia James stammt von der Karibikinsel Barbados. Sie studierte unter anderem auf Kuba und lebte und arbeitete anschließend mehrere Jahre in Ungarn. Mit Between the World and Me wagt sie den Versuch, ihr Fremdsein in diesem Land zu thematisieren. Als Tänzerin, als Frau, insbesondere aber als farbige Frau – in einer europäischen Hauptstadt mit überwiegend weißer Bevölkerung. Benannt nach dem preisgekrönten Bestseller des Afro-Amerikanischen Autors Ta-Nehisi Coates untersucht Between the World and Me unangenehme Begegnungen, komplexe Identitätsfragen und nicht zuletzt die entmenschlichende Macht von Stereotypen.
Choreographie + Performance: Valencia James | Musik / Sounds: Ádám Márton Horváth | Unterstützt von L1 Assoziation, Workshop Foundation | Foto: Roland Szabo | Dauer: ca. 25 Minuten
Einige Textabschnitte in englischer Sprache – keine größere Sprachbarriere
Im Anschluss:
Aufführungsgespräch mit Valencia James und Ewan McLaren, Leiter des Theaters Alfred ve dvoře und des Festivals Bazaar in Prag. Das Gespräch wird in englischer Sprache gehalten.
21 Uhr:

UNDERDOG (Fehér isten)
Kornél Mundruczó
Der Film Underdog, eine ungarisch-deutsch-schwedische Koproduktion aus dem Jahr 2014, erzählt die Geschichte der Odyssee eines Hundes. Was wie ein Kinderfilm beginnt, entwickelt sich zu einem Horrortrip. Der Film wird oft als eine Parabel auf das heutige Ungarn beschrieben, war für den Oskar nominiert und gewann unter anderem den Prix „Un Certain Regard“ in Cannes. Mundruczós detailreiche Bildsprache und sein sezierender Milieurealismus finden sich in diesem Film genauso wieder wie in seinen viel beachteten und international tourenden Theaterarbeiten.
Der Film wird in der deutschsprachigen Fassung gezeigt.
Mai
26
Sa
denkART geöffnet @ denkART Galerie
Mai 26 um 15:00 – 18:00

Theater | Deutsche Erstaufführung MAGYAR AKÁC @ KOMPLEX
Mai 26 um 20:00 – 21:00
Theater | Deutsche Erstaufführung
MAGYAR AKÁC – UNGARISCHE AKAZIE
Kristóf Kelemen / Bence György Pálinkás
Die Robinie (oder „falsche Akazie“) gilt vielen Ungarn als der „ungarischste“ unter den ungarischen Bäumen. Und das, obwohl sie aus Nordamerika stammt. 2014 wurde sie sogar zu einem “Hungarikum” ernannt, ein Label, das Produkten oder Orten verliehen wird, die einzigartig ungarisch sind. Die „fremde“, „eingewanderte“ Pflanze wird also zu einem nationalen Symbol gemacht.
Darin liegt eine deutliche symbolische Botschaft: Jede und jeder, unabhängig von Blut, Geschlecht, Sprache, Reichtum, sexueller Orientierung, religiösen oder politischen Ansichten, kann ein gleichberechtigter Teil der ungarischen Nation werden, wenn sie oder er auf ungarischem Boden Fuß fasst. Wenn zum Beispiel irgendwelche Umstände eine kleine Gruppe afrikanischer Elefanten zwingen würden, nach Lampedusa – einer italienischen Insel in der Nähe von Afrika – zu schwimmen, würden EU-Regularien sie als europäische Elefanten anerkennen. Menschen, die an den (europäischen) Küsten ankommen, klar, treffen auf völlig andere Kriterien.
Aus solchen Gedanken heraus entwickelten die Autoren ihr „post-faktisches Dokumentarstück“, eine Mischung aus Poetry-Slam und Installation, aus gesampeltem Dokumentartheater und postdramatischem Historienstück. Aufklärung im besten Sinne!
Darsteller: Angéla Eke, Katalin Homonnai, Kristóf Kelemen, Márton Kristóf, Bence György Pálinkás | Musik: Márton Kristóf | Ausstattung: Dániel Balázsi, Fanni Hegedüs | Licht/Technik: Márk Szapu | Assistenz Anita: Totobé | Konzept + Regie: Kristóf Kelemen, Bence György Pálinkás | Foto: Krisztina Csányi | Spieldauer: ca. 70 Minuten
In Ungarisch mit deutscher und englischer Übertitelung
Mai
27
So
Art around: Papier marmorieren @ Kiwi, Martinstr. 28
Mai 27 um 15:00 – 18:00

Unter dem Motto “kreativ wachsen” basteln und gestalten. Material ist gratis, mit freundlicher Unterstützung des Kulturbüros Chemnitz.

Mai
28
Mo
Offenes Programm @ BLessing
Mai 28 um 16:00 – 18:00
Pen & Paper Rollenspiel-Stammtisch @ Kulturkneipe KaffeeSatz
Mai 28 um 19:00
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