Wer sind die Mitglieder des neuen Stadtteilrats? Sie werden in den nächsten Ausgaben der Stadtteilzeitung und hier portraitiert.

In einem Dorf bei Freiberg ist Dajana Strunz geboren und aufgewachsen. „Chemnitz kannte ich als Kind bis kurz hinter die Sachsenallee“, erzählt sie, aber es war ihr Wunschort zum Studieren und mittlerweile ist es ihre Heimat.

Festes Seitenverhältnis

„Ich hatte schon immer großes Interesse an Geschichte und einen sehr engagierten Gemeinschaftskundelehrer, der auch in Chemnitz studiert hat“, erklärt sie. Vor zehn Jahren begann sie das Studium an der TU Chemnitz, absolvierte den Bachelor sowie den Master im Fach Politikwissenschaft. Parallel jobbte sie am Lehrstuhl, assistierte über Jahre der Redaktion des Jahrbuchs „Extremismus und Demokratie“.

Während des Masterstudiums wurde sie Mutti zweier Söhne und suchte im Anschluss an die Elternzeit eine Stelle. „Ich bin froh, dass ich im Januar in das neue Projekt Stadtteilpiloten einsteigen konnte“, sagt sie. Sie ist zusammen mit Frank Nobis für den Sonnenberg zuständig.

Um sich einzubringen, kandidierte sie als Stadtteilrätin. Sie selbst wohnt in Schloßchemnitz, vorher im Zentrum und in Gablenz.

Ihr Kollege Frank Nobis, der auf dem Sonnenberg lebt, habe sie in alles eingeführt. Zusätzlich hat sie sich über diese Webseite eingelesen und lernt auch mithilfe des Stadtteilrates die Eigenheiten des Sonnenbergs besser kennen.

Coronabedingt sind erst einmal die meisten Treffen und Gespräche ausgefallen und Kontakte ins Internet verlegt worden. Aber sie freut sich schon, wenn es weiter geht. „Ich habe keine Hemmungen, Leute anzusprechen“, weiß sie, und will Kontakte vermitteln.

„Wenn jemand mit einer konkreten Idee kommt, dann informiere ich natürlich gern über die Möglichkeit eines Antrags beim Stadtteilrat. Das Wichtigste ist, dass am Ende auch etwas passiert, dann macht die Arbeit am meisten Spaß.“

Mehr zu den Stadtteilpiloten hier!