Nach all den Absagen im Frühjahr war klar: Der Herbst wird prallvoll mit tollen Veranstaltungen. Und viel ist passiert.

Da lohnt es sich, die neue Stadtteilzeitung mitzunehmen. Oder gleich hier online zu lesen.

Die “Sonnenberger Sonderseiten” in der Mitte widmen sich speziell (Kultur-)-Angeboten, die sich der Coronakrise angepasst hatten und dafür spezielle Fördermittel in Anspruch genommen hatten. Die Seiten in ihrer besonderen Gestaltung sind selbst ein Angebot unserer Grafiker Kati Holstein.

Stadtteilmanager René Bzdok schreibt in seinem “Wort zur Ausgabe”:

Und wieder ist ein heißer Sommer vorüber. Im Juni wurde zum Glück doch keine Bombe an der Jakobstraße gefunden und die Chemnitzer konnten somit der größten Evakuierung seit dem Zweiten Weltkrieg aus dem Weg gehen. Während in den ersten Monaten noch die Corona-Regeln unseren Alltag bestimmten und sich unser System zu großen Teilen entschleunigte, wurde in der zweiten Hälfte die wieder-gewonnene Freiheit spürbar von vielen Mitmenschen genutzt. Das gesunde Maß war hier nicht immer vorzufinden und so wurden an vielen Stellen die Lockerungen wieder leichtfertig aufs Spiel gesetzt. An den Eingängen der Freibäder gab es lange Schlangen und vielerorts ballten sich die Menschenmengen gefährlich. Nicht nur die vielen sozialen Einrichtungen konnten sich wieder über Menschen freuen, im August starteten wieder viele Kultureinrichtungen ihre Angebote.

Mit dem STAUNT FESTIVAL gab es sogar wieder eine größere Veranstaltung im Stadtteil. Auch die Nimm-Platz Projekte gingen in die nächste Runde. Mehr als ein Drittel von ihnen sollen demnächst auf dem Sonnenberg umgesetzt werden. Mittlerweile wurden nicht nur weitere Häuser in unserem Stadtteil saniert, sondern mit den Straßen und Gehwegen um den Lessingplatz eine bessere Barrierefreiheit verwirklicht.

Nach fast über 150 Jahren Diskussion wurde nun endlich ein zweiter Durchgang vom Sonnenberg durch den Hauptbahnhof geschaffen, der unseren prosperierenden Stadtteil mit dem Brühl und der neuen Zentralbibliothek der TU verbindet. Auch unsere Bazillenröhre wurde in ein zartes lila getaucht und wird in nächster Zeit wohl saniert werden.

Nach dem Abstieg drohte dem CFC die Abwicklung. Durch eine Spendenaktion konnte diese vorerst abgewendet werden und der CFC kann nun in der Re-gionalliga erneut angreifen. Hoffen wir, dass uns Corona nicht noch ein Strich durch unsere Rechnung macht, denn für die weiteren Monate ist noch einiges geplant. Also schön vorsichtig bleiben!

Euer René Bzdok

Wer die gedruckte Ausgabe auf Papier aufschlägt, sieht übrigens den kleinen Fehler, der in letzter Minute passiert ist: Auf S. 15 ist noch einmal die Kita Lebensbaum im Foto zu sehen statt des Musikers Paul Marcion am Fenster des Bandhauses. Also nicht wundern! Nach und nach werden die Beiträge noch in angepasster Form in die Website eingestellt.