Für Eigentümer

Die Stadt Chemnitz berät über den von ihr beauftragten Sanierungsträger, die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung (WGS), Eigentümer, die eine finanzielle Sanierungsförderung in Anspruch nehmen wollen.

Diese Förderung läuft über die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung (WGS). Die wird von der Stadt quasi als ‚verlängerter Arm‘ beauftragt. Was den Sonnenberg anbetrifft, hatte die WGS bereits zu Beginn der 1990er Jahre den Gebäudebestand analysiert, grafisch dokumentiert sowie Vorschläge ausgearbeitet, wie sich der Stadtteil nach den vom Stadtrat beschlossenen Leitlinien weiter entwickeln sollte. Weiterhin steht die WGS der Stadtverwaltung und den Eigentümern beratend und unterstützend bei der Durchführung zur Seite.

Hier ein Ausschnitt aus einem Interview zur Arbeit der WGS:

Was tut die WGS?

Wir beraten Eigentümer oder potenzielle Käufer, die am Sonnenberg in Gebäude investieren möchten, zu Fragen wie ‚Welche Maßnahmen können im Rahmen der Städtebauförderung gefördert werden und wie hoch ist die Förderung?‘ oder ,Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, welche Unterlagen muss ich einreichen?‘. Es werden jedoch nur ‚unrentierliche Kosten‘ gefördert, das heißt, was etwa durch erhöhte Mieteinnahmen nach der Sanierung wieder refinanziert werden kann, wird bei der Berechnung des Förderbetrages berücksichtigt.

Wenn möglich, nehmen wir den Förderbedarf des Eigentümers bei der Erarbeitung von Anträgen an die Sächsische Aufbaubank, die der Stadt die Fördermittel bewilligt, mit auf. Diese Anträge werden jährlich gestellt. Die Stadt kann dann die Gelder kumuliert mit einem durch die Stadt zu leistenden Eigenanteil an die privaten Investoren weiterzuleiten. Je nach dem zur Verfügung stehenden Gesamtetat an Fördermitteln beziehen wir dann in Abstimmung mit der Stadt die beantragte Maßnahme in die Förderung mit ein und schließen mit dem Eigentümer eine Fördervereinbarung ab. Bei der Vorbereitung, Durchführung und Abrechnung der Maßnahme sind bestehende Förder- und Vergaberichtlinien zu beachten. Da dies für viele private Eigentümer nicht selten ein ‚Verwaltungsmonster‘ darstellt, helfen und unterstützen wir sie von der Beantragung, über die Umsetzung bis hin zur Abrechnung und Dokumentation.

Was sind die Voraussetzungen für einen Antrag mit Aussicht auf eine Förderung?

Die Bedingungen für eine Förderung sind im Baugesetzbuch und in der Verwaltungsvorschrift zur städtebaulichen Erneuerung grundlegend geregelt. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Für den Sonnenberg gibt es verschiedene Förderprogramme, die sich in ihren Förderzielen unterscheiden. Entscheidend ist, dass durch die geförderte Maßnahme städtebauliche Missstände beseitigt werden. Das heißt, die Maßnahme muss eine gewisse Bedeutung für das Karree oder den Stadtteil haben. Gefördert werden dabei beispielsweise Sanierungen, Abbruchmaßnahmen, Gestaltungen von Grünanlagen oder Neugestaltungen von Straßenräumen.

Reine Reparaturen werden nicht gefördert. Die Entscheidung ist davon abhängig, ob die Maßnahme im Sinne des Gesamtkonzeptes für den Stadtteil den Zielen der Städtebauförderung entspricht. Nicht zuletzt ist entscheidend, wieviel Fördermittel und Haushaltsmittel im jeweiligen Antragsjahr vorhanden sind. Frühzeitig mit uns Kontakt aufzunehmen, ist in jedem Fall sinnvoll. Mit der Maßnahme darf erst dann begonnen werden, wenn die Förderung zwischen Stadt und Maßnahmenträger durch eine Fördervereinbarung schriftlich fixiert wurde.

Kontakt:

Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung mbH, Weststraße 49, 09112 Chemnitz, Telefon 3557023

 

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